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Kulturwochen „Vielfalt tut gut“ ein voller Erfolg. Viel Lob und ein paar kritische Anmerkungen bei der Abschlussveranstaltung.

Am Freitag Abend versammelten sich 35 Bürger und Bürgerinnen des Welzheimer Waldes zu der Abschlussveranstaltung im bunt dekorierten Selbstverwalteten Jugendzentrum in Welzheim. Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen füllten die Räumlichkeiten und überlegten gemeinsam, wie die Jugendkulturwochen beim nächsten Mal noch verbessert werden könnten.

Zu Beginn begrüßte Herr Kasian von der Stadt Welzheim alle Anwesenden und dankte Ihnen für die Mitarbeit beim Projekt „Vielfalt tut gut“. Auch die Organisatoren der Projekts, Herr Dinger von der Fachstelle Rechtsextremismus des Kreisjugendamtes und Frau Kimmel und Frau Steinbach vom Kreisjugendring Rems-Murr e.V. wollten an erster Stelle allen Mitwirkenden danken. Denn eines war laut den Organisatoren klar: „Ohne die tatkräftige Mitarbeit der engagierten Menschen in den beteiligten Kommunen hätte das Projekt niemals so erfolgreich durchgeführt werden können!“

Verdeutlicht wurde dies durch ein paar Zahlen. In den sechs Wochen Laufzeit der Kulturwochen fanden insgesamt 41 Veranstaltungen statt, bei denen 30 Vereine und Institutionen der Gemeinden Welzheim, Alfdorf, Kaisersbach und Althütte mitgewirkt haben.

Das Spektrum reichte hierbei von Ausstellungen, Konzerten, Partys, Seminaren, Workshops, Kinoveranstaltungen, einem gemeinsamen internationalen Frühstück bis hin zu Vorträgen. Besonders das Kaisersbacher Familienfest, welches von den örtlichen Kindergärten und der Grundschule organisiert worden war, fand sehr großen Anklang bei allen MitbürgerInnen. Aber auch der Mädchenaktionstag der Mobilen Jugendarbeit in Schorndorf, bei welchem erneut 53 Mädchen erreicht werden konnten, muss als Highlight verzeichnet werden. Die Aufzählung könnte man noch ein ganzes Stück weiterführen mit Gruppenstunden der Baptistischen Pfadfinderschaft Welzheim, einem herausragenden Bunten Abend der Welzheimer Schulen, spannenden Kinofilmen im kommunalen Kino und vielem mehr. Insgesamt also ein gelungenes Projekt!

Doch trotzdem stand am letzten Freitag die kritische Betrachtung und Auswertung des Projekts auf der Tagesordnung. Hierzu wurden Fragebogen an die Bürgermeister, LehrerInnen, RektorInnen, BürgerInnen und auch an die Jugendlichen des Jugendzentrums ausgeteilt, die bedächtig ausgefüllt und im Anschluss diskutiert wurden.

Herr Dinger von der Fachstelle Rechtsextremismus des Kreisjugendamtes verdeutlichte dazu: „Nun sind die Kulturwochen zwar vorbei und es ist einiges sehr erfolgreich gelaufen. Aber da wir keinesfalls den Anspruch haben alles und zu jeder Zeit richtig zu machen, wollen wir doch noch einmal gemeinsam überlegen, was beim nächsten Mal anders laufen sollte.“
Die Kulturwochen, die Zeitdauer und den Zeitraum wurden von den Anwesenden grundsätzlich gut beurteilt, ebenso die Menge der Veranstaltungen und die Mischung aus den teilweise sehr unterschiedlichen Angeboten.

Kritisch gesehen wurde hingegen die Öffentlichkeitsarbeit. Es wurde bemängelt, dass einige Angebote nicht ausreichend öffentlich bekannt gemacht worden waren. Ein Verbesserungsvorschlag war hierzu bei den nächsten Kulturwochen eine Gruppe zu gründen, die sich hauptsächlich um eine intensive Öffentlichkeitsarbeit kümmern sollte.
Nach der Auswertung hatten alle Anwesenden die Möglichkeit T-Shirts mit dem Titel der Kulturwochen „Vielfalt tut gut“ zu bedrucken. Für die Koordinatoren der Kulturwochen war der Abend ein Erfolg, sie erhielten neben positiven Rückmeldungen auch einige Anregungen für die nächsten Kulturwochen, die 2010 erneut im Rems-Murr-Kreis stattfinden können.

Kommunen die daran Interesse haben, können sich gerne an das Kreishaus der Jugendarbeit wenden. Gerhard Dinger 07191/9079- 223 oder Jessica Kimmel 07191/9079209.